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Urlaub mit Baby oder Kleinkind: Wie wichtig sind Routinen und Schlafenszeiten wirklich?

  • Autorenbild: dschuster70
    dschuster70
  • 27. Juni
  • 2 Min. Lesezeit


Urlaub mit Baby oder Kleinkind ist für Eltern mit großer Vorfreude verbunden. Gleichzeitig machen sich viele Eltern aber auch große Sorgen rund um Schlaf, Routinen und feste Tagesabläufe.


Oft tauchen da Fragen auf wie:

  • Sollten wir die gewohnten Schlafenszeiten im Urlaub einhalten?

  • Was passiert, wenn unser Kind plötzlich schlechter schläft?

  • Gehen unsere mühsam aufgebauten Routinen verloren?


Oft sind diese Fragen und Unsicherheiten überflüssig.

Denn Kinder brauchen vor allem Sicherheit, Nähe und Orientierung – nicht den perfekten durchgeplanten Urlaubstag mit den gewohnten Abläufen von zu Hause.


Warum Routinen Kindern Sicherheit geben

Routinen helfen Kindern, den Alltag vorhersehbar zu machen. Wiederkehrende Abläufe geben Orientierung und vermitteln Sicherheit.


Ein vertrautes Abendritual, gemeinsame Mahlzeiten oder eine bekannte Einschlafbegleitung können Kindern helfen, sich im Alltag zurechtzufinden.


Doch Urlaub ist etwas anderes als Alltag und weicht von der gewohnten Routine ab.


Müssen Schlafenszeiten im Urlaub eingehalten werden?

Viele Eltern haben Sorge, dass wenige Urlaubstage ausreichen könnten, um den Schlafrhythmus ihres Kindes durcheinanderzubringen.


Die Realität ist meist deutlich entspannter.


Urlaub bedeutet andere Tagesabläufe und besondere Erlebnisse sowie Eindrücke. Es ist deshalb völlig normal, wenn Schlafenszeiten sich verschieben oder der Mittagsschlaf anders verläuft als zuhause.


Vielleicht schläft dein Baby im Kinderwagen ein oder ihr genießt den Sommerabend länger als geplant.


Das bedeutet nicht, dass eure Routinen verloren gehen.

Es bedeutet lediglich, dass ihr euch an eine neue Situation anpasst und super flexibel seid.


Vertraute Rituale statt starrer Regeln

Auch wenn der Tagesablauf im Urlaub anders aussieht, können kleine vertraute Rituale Sicherheit geben:

  • ein vertrautes Schlaflied

  • die liebste Gute - Nacht - Geschichte

  • gemeinsame Kuschelzeit


Oft reichen bereits wenige vertraute Elemente aus, damit sich Kinder auch in einer neuen Umgebung geborgen fühlen.


Verbindung ist wichtiger als Struktur

Aus bindungsorientierter Sicht ist nicht die exakte Uhrzeit entscheidend.


Viel wichtiger ist die Frage: Fühlt sich mein Kind sicher und begleitet und kann dadurch in den Schlaf finden?

Um sich sicher zu fühlen brauchen Kinder keine fixe Struktur, sondern Menschen, die ihnen Orientierung geben.


Nicht der Plan schafft Sicherheit.

Die Beziehung schafft Sicherheit.


Fazit: Urlaub mit Kindern kann leicht sein

Nimm mit, was euch Sicherheit gibt, und lass los, was Druck macht.

Du darfst deinem Kind und eurer Beziehung vertrauen und dadurch möglichst gelassen und entspannt in den Urlaub starten.


Denn: Ungeplante Momente, gemeinsames Lachen und Nähe bleiben in Erinnerung – nicht die exakte Schlafenszeit.


Du möchtest über eure individuelle Situation persönlich mit mir sprechen?

Hier findest du mein Angebot:


Beratungen finden online statt oder persönlich bei euch zu Hause in Wien, Mödling und Umgebung.


 
 
 

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